Führung C:

Gartenschönheiten

Was wäre ein Garten ohne Zierpflanzen?  Tulpen, Lilien, und Nelken bereichern durch Duft und Farbe. Für ihre Besitzer haben sie oft eine ganz eigene Bedeutung. Nur wenige Gartenblumen sind in unseren Gärten heimisch. Viele kamen von weit her. Sie wurden geschenkt, getauscht, geschmuggelt oder kamen als teure Handelsware nach Mitteleuropa.

Die Führung spürt der Herkunft ausgesuchter Zierpflanzen ausden Museumsgärten nach, ergründet „Blumenmoden“  und zeichnet die Wege nach, auf denen Zierpflanzenin die Gärten von Stadt- und Landbewohnern gelangten.  

Besonders vorgestellt werden regionale "Pflanzenschätze", die dem Museum von Besucher gespendet worden sind.

 

 

 

Hinweis:  

Die Führung wird am 25.09.2016 um 14 Uhr 30 als Sonderführung im Freilandmuseum Neusath-Perschen angeboten und ist für Gruppen von Juni bis  September buchbar.     

 

 

 

 

 Aus der Führung: alte Gemüsesorten 

 

 

In den Museumsgärten werden überwiegend alte Gemüsesorten angebaut, die ihre Bedeutung im heutigen Gartenbau weitgehend verloren haben. Die Karotte "Pfälzer Gelbe" steht auf der "Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen in Deutschland" (hg. v. BLE, 15.10.2014). Gelbe Karottensorten sind meistens älter als die stärker karotinhaltigen orangefarbenen Karotten. Sie reifen spät und sind gut lagerfähig, ihr Geschmack ist ausgeprägter und weniger süß, weshalb sie sich gut für Eintöpfe eignen. Bis ins 20. Jahrhundert dienten die ertragreichen gelben Sorten als Zusatzfutter für Jungtiere. (Foto Kraus)