Führung A:

Gartenkultur & Pflanzenviefalt   

 

Die Führung zum Kennenlernen der Museumsgärten und alter Kulturpflanzen.

 

Hausgärten und Obstgärten umgeben die Museumsbauten. Wie die bäuerlichen Anwesen wurden auch die Gärten im Museum rekonstruiert. Sie sind Zeugnisvergangener Lebens- und Arbeitswelten, aber auch ein Zuhause für regionale Pflanzenschätze sowie alte Gemüse- und Obstbaumsorten.

Bei einem Rundgang erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Geschichte des bäuerlichen Nutzgartens und lernen die faszinierende Pflanzenvielfalt der Museumsgärten kennen. Beim Paulerverlgarten im Juradorfist die mittelalterliche Pflanzenwelt Thema (Dauer: 90 Minuten).

 


Führung buchbar, Preis 68,00 EUR zuzgl. Museumseintritt


Als Sonderführung des Museums findet sie am 16.07.2017 um 14 Uhr 30 statt. 

 

 

 

Aus der Führung:  Einführung von Pfingstrosen 

 

Eine dicht gefüllte Pfingstrose im Garten des Denkenbauernhofs, wie sie von vielen Bäuerinnen geschätzt wurde. Die Blütenblätter dienten als Schmuck bei Prozessionen. Die ersten Abbildungen von Pfingstrosen im 15. und 16. Jahrhundert zeigen die Blüten ungefüllt oder halbgefüllt. Conrad Gessner erwähnte 1560 erstmals eine gefülltblühende Form. Die Bedeutung als Heilpflanze schwand zusehends, als die Päonienzüchtung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Sorten hervorbrachte und ihr Zierwert immer mehr in den Vordergrund trat.